eANV

Elektronisches Abfallnachweisverfahren (eANV) für gefährliche Abfälle

Seit dem 01.04.2010 ist das elektronische Nachweisverfahren (eANV) zur Führung von Nachweisen und Registern über die Entsorgung gefährlicher Abfälle verbindlich eingeführt (Novelle der Nachweisverordnung vom 20.10.2006). Zu den erforderlichen Vorgaben gehört die Verwendung einer qualifizierten elektronischen Signatur anstelle der bisher handschriftlichen Unterschrift im Formular.

Das heißt, dass alle Formulare, die für die Entsorgung gefährlicher Abfälle erforderlich sind, elektronisch geführt werden müssen (am PC mit Internetanschluss erstellt, signiert und versendet). Alle rechtsverbindlichen Dokumente werden durch ein Kartenlesegerät mit Signaturkarte elektronisch unterschrieben.

Grundsätzlich sind laut Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) in Verbindung mit der Nachweisverordnung (NachwV) alle Erzeuger, Besitzer, Beförderer, Einsammler und Entsorger gefährlicher, also nachweispflichtiger Abfälle, sowie die zuständigen Behörden zur Teilnahme am elektronischen Abfallnachweisverfahren (eANV) verpflichtet.

Zur ordnungsgemäßen Durchführung der Entsorgung ist daher die Anmeldung bei der Zentralen Koordinierungsstelle „ZKS“ erforderlich.

Ausnahmeregelungen von der Pflicht zur Teilnahme am eANV sind:

  • Abfälle aus privaten Haushalten,
  • grenzüberschreitende Abfallverbringung,
  • Abfallkleinmengen.

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